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Beginen

Uferfrauen
Uferfrauen 150 150 DIE BEGINEN

BÖLL-Montagskino
„Uferfrauen. Lesbisches L(i)eben in der DDR“

28.9.2020,li.wu. in der FRIEDA 23, Friedrichstr. 23, 18055 Rostock

Film & Gespräch mit Barbara Wallbraun, Regisseurin und Pat Wunderlich, Protagonistin

Der Dokumentarfilm begleitet sechs Protagonistinnen, die in Groß- und Kleinstädten in Nord und Süd der ehemals sozialistischen Republik lebten. Die Frauen berichten von ihrem damaligen Lebensalltag, ihrem Kampf um Selbstbestimmung, der ersten Liebe, unkonventioneller Familienplanung sowie Konflikten mit der SED und dem Gesetz. Wie wirkt das lesbische Sein unter den Bedingungen des sozialistischen Regimes und seiner Gesellschaft bis heute nach? Dieser Frage stellte sich die 1983 geborene Regisseurin Barbara Wallbraun. Sie porträtierte Frauen, die sich selbst treu blieben, die sich damit jedoch gegen die staatlichen Dogmen richteten und deshalb Repressionen ausgesetzt waren. Uferfrauen vermittelt das omnipräsente Gefühl von der Einsamkeit als Außenseiterin, der gesellschaftlichen Tabuisierung von Homosexualität, dem Zwang nach Konformität und der Anpassung in einem repressiven Staat – ein Leben am (privaten) Rand der Gesellschaft, immer im persönlichen Zwiespalt, ins kalte Wasser zu springen oder am sicheren Ufer zu bleiben. Der Film erhielt bei den Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg 2019 den Publikumspreis.

Veranstalter*innen: Lichtspieltheater Wundervoll, Heinrich-Böll-Stiftung MV, Die Beginen e.V., Frauenbildungsnetz M-V

Aktuelle Hygienevorschriften
Aktuelle Hygienevorschriften 150 150 DIE BEGINEN

Derzeit planen wir ausschließlich online-Veranstaltungen.

Was mich bewegt:
Was mich bewegt: 150 150 DIE BEGINEN

Transkinder NORD

15.9.,19.30 Uhr, Heiligengeisthof 3/digital

Sie hat drei Kinder. Eines davon kann das ihm bei der Geburt zugeordnete Geschlecht nicht akzeptieren. Weil es anders fühlt, denkt und ist. Katja und ihre Familie leben gut mit diesem Anderssein. Doch das ist auch im Jahr 2020 überhaupt nicht selbstverständlich.
Mit »Transkinder NORD« unterstützt die Physiotherapeutin und derzeitige Studentin der Demographie andere Eltern, die ihren Kindern ein selbstbestimmtes, freies Leben ermöglichen wollen. Wie gehen Ärzte, Behörden, Kindergärten, Schule, Sportvereine damit um, wenn Mädchen nicht gleich Mädchen, Junge nicht gleich Junge ist? Wie die Nachbarn, Freunde, Familie? Die Gesellschaft?

Wir laden ein zu einer bewegenden Geschichte und einer spannenden Diskussion über eigene Bilder, Wissen und Unwissen, Vorurteile und Urteile. Und über Veränderung.

Leitung:  Katja Müller, Kathrin Valtin
Anmeldung bis 13.9. an info@die-beginen-rostock.de oder unter 0381/1289797
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie lieber live oder digital dabei sein möchten. Wir entscheiden nach aktueller Lage und Rückmeldung, ob die Veranstaltung live, digital oder gemixt stattfindet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tage der politischen Bildung M-V statt.
Queere Stadtführung
Queere Stadtführung 150 150 DIE BEGINEN

Vom Queer-Gang zum Kreuzgang

10.9. / 17.9. 2020,16.00 Uhr

Parallel zur Ausstellung „Queer in Rostock“, die derzeit im Kulturhistorischen Museum Rostock zu sehen ist, lädt der Verein „Die Beginen“ an drei Terminen im August und September zu kurzen Stadtspaziergängen ein. Pat Wunderlich erzählt dazu ein Stück Rostocker Stadtgeschichte über „diverse“ Weibsbilder, „aalglatte“ Bars, ein „Wespennest“ und einen „Durchbruch“. Auf den Spuren von Margarete Scheel, Kate Diehn-Bitt und anderen Rostocker Künstler*innen, geht es „queer“ durch die Innenstadt. Als eine der Stationen wird dabei auch die Ausstellung im Kloster besucht.

Leitung:  Pat Wunderlich
Teilnahmegebühr: 4 Euro pro Person
Anmeldung bis zum Vortag, 15.00 Uhr an info@die-beginen-rostock.de oder 0381/1289797
begrenzte Teilnehmerzahl: 15

Bildunterschrift:
Skulptur „Sieben stolze Schwestern küsst das eine Meer“ mit Regenbogenfahne
©Pat Wunderlich

artothek
artothek 150 150 DIE BEGINEN

artothek

Kunst.Leihbar

von 2.9. bis 30.9.2020
Mo – Mi 10.00 – 16.00 Uhr
und auf Anfrage
Heiligengeisthof 3

Bitte beachten Sie:
Unsere Galerie ist gleichzeitig unser Veranstaltungsraum. Daher bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung unter 0381/128 97 97 oder info@die-beginen-rostock.de . Oder um Verständnis, wenn Sie bei einem Spontan-Besuch nicht in die Galerie können, sollte der Raum belegt sein.

Unsere Artothek präsentiert Malerei, Grafik und Fotografie von Künstlerinnen aus M-V und Gästen. Die Arbeiten sind in einer temporären Ausstellung zu sehen und können sofort ausgeliehen werden. Die Leihzeiten betragen ein bis drei Monate. Die Leihgebühren kommen zu 100% den jeweils austellenden Künstlerinnen zugute.

Im September dabei:
Iris Vitzthum, Angela Preusz,
Grit Sauerborn

Titelbild:
Iris Vitzthum – Regenschirm
2011, Acryl und Bitumen auf Webwolle, 120 x 100 cm

Hooprausch#3
Hooprausch#3 150 150 DIE BEGINEN

Das Hooprausch#3-Festival versteht sich als Mitmach-Festival im kulturellen und sportlichen Bereich. Die Hula-Hooper*innen nehmen aktiv an der Gestaltung des Festivals teil, indem sie voneinander in selbst angebotenen Workshops lernen und außerhalb der sportlichen Aktivitäten an der Infrastruktur des Festivals mitwirken. Statt der Teilnahme steht die Teilhabe im Mittelpunkt.

Das Festival wird vom Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e.V. in Kooperation mit dem Dreh dich e.V. organisiert. Das Projekt wird von fünf Ehrenamtlichen organisiert, die für die Vorbereitung , Durchführung und Nachbereitung verantwortlich sind. Das Hooprausch#3 findet vom 27.08.2020 bis 30.08.2020 auf dem Olgashof in Dorf Mecklenburg statt und umfasst eine Teilnehmerzahl von 30 Personen.

Der Hulahoop-Sport ist geprägt von Tanz und Artistik mit dem Reifen. Die Veranstaltung hat das Ziel, einen offenen Raum für kulturelle und sportliche Begegnungen in Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen. Diese Begegnung soll einen generationsübergreifenden und interkulturellen Austausch fördern und eine Vernetzung der bisher bestehenden Hula-Hoop-Szene in Mecklenburg-Vorpommern (Rostock, Wismar, Schwerin) und anderen Bundesländern begünstigen.

Anders als in üblichen sportlichen Veranstaltung vertritt das Hooprausch #3 den Grundgedanken, dem sonst sportlichen Wettbewerb eine Gemeinschaftlichkeit gegenüber zu stellen, die frei von Konkurrenz ist. Diese Idee entspricht auch dem Veranstaltungsort Olgashof, auf dem 25 Personen ihre Vorstellungen einer hierarchiefreien Lebensweise praktisch umsetzen.

Intiatorinnen
Sophie Giebelmann
Annika Ganse
Anne Schmidt

Veranstalter
Dreh Dich e. V.
in Kooperation mit Die Beginen – der Rostocker Frauenkulturverein

Gefördert durch
Ehrenamtsstiftung M-V

Grauzone
Grauzone 150 150 DIE BEGINEN

37 Künstler*innen aus fünf Ländern haben das 130 Jahre alte Schieferdach der Gedser Remise in ein Kunstprojekt gewandelt. Initiator ist der Stahlplastiker Bernard Misgajski von der Ostseeinsel Rügen.

Das internationale Kunstprojekt GRAUZONE – Ein Dach wird Kunst mit 37 Künstler*innen aus 5 Ländern hatte in Dänemark seine erste umfassende Präsentation. Ein hochwertiges dreisprachiges Katalogbuch (D, ENG, DK) und ein Film-Essay dokumentieren das Projekt.

Ausstellung vom 8.8. – 25.8.2019
Die Galerie an der Südspitze Dänemarks, die ehemalige Marinestation aus der Zeit des Kalten Krieges und die Eisenbahnremise, ein historischer Teil der Fähranlage in Gedser, waren die Ausstellungsorte. Dieses Kunstprojekt, das der Metallplastiker Bernard Misgajski kreierte, erfuhr die Aufmerksamkeit von ca. 1.600 Besuchern aus verschiedenen Ländern.

Hintergrund und Entstehung des Projektes
Schieferplatten, die 130 Jahre als Dach die Remise schützten, durch Wind, Wetter und Handwerksarbeit geprägt wurden, bekamen durch die Idee des Künstlers eine neue Bedeutung. Bernard Misgajski wählte eigenwillige Bildkompositionen auf den Dachplatten aus, ließ daraus Schieferbilder im Format 24 x 19,5 cm schneiden und fasste sie in Stahlrahmen.
Er lud 37 Künstlerinnen und Künstler zur Beteiligung über eine Online-Galerie mit den Fotos der Schieferbilder ein. Die Eingeladenen traten in einen Dialog mit dem Material suchten dabei ihre eigene gegenwärtige künstlerische Position. Es entstanden 80 Dyptichen.

Der Kontext
Mit dem Projekt GRAUZONE – Ein Dach wird Kunst  – wird die Arbeit an der „Kulturbrücke über die Ostsee“ fortgesetzt. Sie begann 2013 mit dem deutsch-dänischen Projekt ÜbergangOvergang, Ursprung für das jetzige Projekt. Dieses Projekt entwickelte P.ART Freie Kulturinitiative in Zusammenarbeit mit dem Rostocker Frauenkulturverein.
Bei diesem Projekt entdeckte Bernard Misgajski die ausrangierten Schieferplatten mit ihren Zeitspuren und bewahrte sie vor der Entsorgung.Diese Materialbilder aus Schiefer und die historischen Hintergründen inspirierten heute die Künstlerinnen und Künstler aus Dänemark, Deutschland, Holland, Japan und Wales. Sie gingen auf individuelle Weise in Kontakt mit dem Schiefer. Das Ergebnis sind Arbeiten verschiedener Genres und Materialien: Malerei, plastische Arbeiten, Fotos, Videos, Collagen, Keramik, Audio-Installation, Mischtechniken Gewählt wurden u.a. Metall, Papier, Holz, Acryl und Textil. Die künstlerische Interpretation wurde ebenso in einen Stahlrahmen in der Größer des Schieferbildes gefasst. So entstand ein Diptychon.

In dem Schiefer- diesem metamorphen Gestein, sind 450 Millionen Jahre Erdgeschichte eingeschrieben, gefördert als Baumaterial in Bergwerken von Wales, kam er über lange Handelswege auch nach Dänemark, bis nach Gedser. Geplant ist, die Ausstellung GRAUZONE in Wales im dortigen Nationalen Schiefermuseum zu zeigen. Ebenso soll die Ausstellung 2021 im Kulturhistorischen Museum Rostock zu sehen sein.

Förderer, Sponsoren und Unterstützer:
Land Mecklenburg-Vorpommern – Vorpommernfonds
Hanse- und Universitätsstadt Rostock
Guldborgsund Kommune
Kunstrat Gemeinde Guldborgsund
Interreg – South Baltic – European Regional Development Fund
National Slate Museum
Rostock Port

Idee und künstlerische Leitung: Bernard Misgajski
Projektleitung und Film-Essay: Gudrun Brigitta Nöh
Projektträger: Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e.V.

Entdecken Sie die schöpferische Kraft Ihrer inneren Bilder
Entdecken Sie die schöpferische Kraft Ihrer inneren Bilder 150 150 DIE BEGINEN

Workshop mit Anke Paetow

25.7. 2020, 10.00 – 16.00 Uhr, Heiligengeisthof 3

In diesem Workshop möchte die Kunsttherapeutin Anke Paetow die TeilnehmerInnen zu einer kreativen Reise in die Welt ihrer inneren Bilder einladen, die sie auf einer tieferen Ebene mit sich selbst in Kontakt bringen und als Wegweiser für persönliches Wachstum und das eigene Leben dienen können. Jeder Mensch verfügt über eine Fülle an geistigen Bildern, die uns als Kraftquelle und Orientierung im Leben dienen können. Leider ist der Zugang im Alltag dazu häufig blockiert. Mit vielfäligen kreativen Übungen und anregenden Materialien unterstützt die Kursleiterin sie dabei, ihre Blockierungen zu lösen und ihrer angeborenen Kreativität Ausdruck zu verleihen. Auf spielerische, freudvolle Weise können die TeilnehmerInnen dabei mit ihrem kreativen „inneren Kind“ in Kontakt kommen und ihre „schöpferische Quelle“ wieder zum fließen bringen. Es wird mit Techniken der Collage, Farbe und Ton gearbeitet. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Leitung:  Anke Paetow, Kunsttherapeutin MA, Heilpraktikerin Psychotherapie
Teilnahmegebühr: 80 Euro inkl. Material
Anmeldung: bis 22.7. an Anke Paetow per Email: post@kunsttherapie-rostock.de
begrenzte Teilnehmerzahl: 4

www.kunsttherapie-rostock.de

FARBWELTEN – BILDMELODIEN
FARBWELTEN – BILDMELODIEN 150 150 DIE BEGINEN

Farbwelten – Bildmelodien

Malerei von Anke Paetow

von 8.7. bis 30.8.2020
Mo – Mi 10.00 – 16.00 Uhr
und auf Anfrage
Heiligengeisthof 3

Bitte beachten Sie:
Unsere Galerie ist gleichzeitig unser Veranstaltungsraum. Daher bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung unter 0381/128 97 97 oder info@die-beginen-rostock.de . Oder um Verständnis, wenn Sie bei einem Spontan-Besuch nicht in die Galerie können, sollte der Raum belegt sein.

„Farbklänge – Formrhythmen – Zwischentöne, in meinen Bildern möchte ich Sie einladen, in abstrakte Bildwelten einzutauchen und sich dabei berühren zu lassen durch die Melodie des Bildes. Abstrakte Malerei entzieht sich einer rationalen Sichtweise, da sie dem Auge keinen gegenständlichen Halt bietet. Im Spannungsfeld von Farbe, Form, Linie, Fläche und Struktur lasse ich auf der Leinwand (innerliche) Bild-Welten entstehen, deren Schwingungen die Betrachterin/den Betrachter auf eine Weise berühren können, die über den Verstand hinaus geht. Ich arbeite mit Techniken des Malens, Zeichnens, Spachteln, Gießen, Lasur und Collage. Meine Bilder entfalten sich im schöpferischen Prozess der Freude am Spielerischen und Unerwarteten, aufbauend und zerstörend, experimentell und kompositorisch bewusst.“

Anke Paetow
Die Künstlerin hat an der Hochschule der Künste, Berlin studiert, anschließend Studium der Kunsttherapie, Calw. Weiterbildung bei verschiedenen KünstlerInnen am Bodensee. Sie arbeitet in eigener Praxis für Psychotherapie(HPG) und Kunsttherapie in Rostock und bietet Kreativworkshops an.

Die Ausstellungseröffnung am 7.7. um 19.00 Uhr findet bei uns vor der Tür unter Einhaltung der Abstandsregeln statt. Den Ausstellungsraum dürfen maximal 5 Personen gleichzeitig betreten.

Tanz HKIT® für Frauen
Tanz HKIT® für Frauen 150 150 DIE BEGINEN

Tanz-Workshop mit Yvonne Middleborg

17.7.2020, 18.00 – 20.00 Uhr, Heiligengeisthof 3

Die Lust am Tanzen wecken und essentielle Bewegungen des eigenen Körpers, die BASICS der HKIT® entdecken. Der Workshop gibt einen Einblick in die Methode Heilende Kräfte im Tanz® und ist für jede Frau geeignet.

Leitung: Yvonne Middleborg
Teilnahmegebühr: 30 € / erm. 24 €
Anmeldung: bis 13.7. unter https://tanzwerkstadt.jimdofree.com/contact/
maximale Teilnehmerzahl: 4