Projekte

Hooprausch#3
Hooprausch#3 150 150 DIE BEGINEN

Das Hooprausch#3-Festival versteht sich als Mitmach-Festival im kulturellen und sportlichen Bereich. Die Hula-Hooper*innen nehmen aktiv an der Gestaltung des Festivals teil, indem sie voneinander in selbst angebotenen Workshops lernen und außerhalb der sportlichen Aktivitäten an der Infrastruktur des Festivals mitwirken. Statt der Teilnahme steht die Teilhabe im Mittelpunkt.

Das Festival wird vom Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e.V. in Kooperation mit dem Dreh dich e.V. organisiert. Das Projekt wird von fünf Ehrenamtlichen organisiert, die für die Vorbereitung , Durchführung und Nachbereitung verantwortlich sind. Das Hooprausch#3 findet vom 27.08.2020 bis 30.08.2020 auf dem Olgashof in Dorf Mecklenburg statt und umfasst eine Teilnehmerzahl von 30 Personen.

Der Hulahoop-Sport ist geprägt von Tanz und Artistik mit dem Reifen. Die Veranstaltung hat das Ziel, einen offenen Raum für kulturelle und sportliche Begegnungen in Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen. Diese Begegnung soll einen generationsübergreifenden und interkulturellen Austausch fördern und eine Vernetzung der bisher bestehenden Hula-Hoop-Szene in Mecklenburg-Vorpommern (Rostock, Wismar, Schwerin) und anderen Bundesländern begünstigen.

Anders als in üblichen sportlichen Veranstaltung vertritt das Hooprausch #3 den Grundgedanken, dem sonst sportlichen Wettbewerb eine Gemeinschaftlichkeit gegenüber zu stellen, die frei von Konkurrenz ist. Diese Idee entspricht auch dem Veranstaltungsort Olgashof, auf dem 25 Personen ihre Vorstellungen einer hierarchiefreien Lebensweise praktisch umsetzen.

Intiatorinnen
Sophie Giebelmann
Annika Ganse
Anne Schmidt

Veranstalter
Dreh Dich e. V.
in Kooperation mit Die Beginen – der Rostocker Frauenkulturverein

Gefördert durch
Ehrenamtsstiftung M-V

TextilKunstKreis
TextilKunstKreis 150 150 DIE BEGINEN

TextilKunstKreis

Der Projektschwerpunkt liegt auf der Ideenentwicklung, dem Ideenaustausch, dem Entwerfen und Herstellen von konsequent nachhaltiger Kleidung. Aus dem geschlechtsspezifischen Handwerkswissen von Frauen sollen sich handwerkliches Können, Selbständigkeit und Ansätze zu  Kooperativen entwickeln, die Gemeinschaft fördern und den Gedanken der Nachhaltigkeit weiter vertiefen.

April 2018 bis März 2019
in Kooperation mit dem upcycling atelier
gefördert als Kleinprojekt vom Europäischen Sozialfonds

Am 17. April 2018 lernten sich die Teilnehmerinnen des TextilKunstKreises während des Auftakttreffens kennen. In den ersten sechs Monaten des Kunstprojekts trafen sich die Frauen unterschiedlicher Herkunft, darunter Deutschland, Inguschetien, Indien, Russland, Syrien und Ukraine, wöchentlich zu Workshops, Fachvorträgen und Exkursionen und konnten ihr handwerkliches Können verbessern und Ideen austauschen. Es wurde sowohl mit verschiedenen regionalen Handarbeitstechniken (Direktdruck, Blaudruck) als auch weiteren traditionellen Techniken (Shibori, Filzen, Patchwork) gearbeitet. Das Projekt rückte nachhaltige Stoffkreisläufe in den Vordergrund. Es wurden Kenntnisse über die Verarbeitungsmöglichkeiten von recycelten Kleidungsstücken (Upcycling) ermittelt.

In Kooperation mit dem Upcycling Atelier Rostock .

Stärkung auf Augenhöhe
Stärkung auf Augenhöhe 150 150 DIE BEGINEN

Stärkung auf Augenhöhe – für mehr Teilhabe und Demokratie in Rostock

Frauen mit Migrationshintergrund und geflüchtete Frauen entwickelten und realisierten gemeinsam mit Rostockerinnen kulturelle Aktivitäten, die auf Integration, Verständigung, Austausch und Stärkung der Zielgruppe gerichtet sind. Die Angebote machten allen Teilnehmerinnen die eigenen Ressourcen bewusst und stärkten diese, um eine persönliche Zukunftsperspektive in der Zivilgesellschaft von Rostock zu finden.

gefördert von
Integrationsfonds vom Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V
und Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Mit dem 2017 durchgeführten Projekt „Stärkung auf Augenhöhe“ wurden Sozio-kulturelle Netzwerke auf- und ausgebaut, Räume für zivilgesellschaftliches und interkulturellen Engagement und damit weitere Integrationsmöglichkeiten von zugewanderten Frauen geschaffen und ihre Stärken sichtbar gemacht. Damit haben wir zur Stärkung einer demokratischen Zivilgesellschaft beigetragen und deutliche Zeichen gegen rechte Tendenzen gesetzt. Es fanden mehr als 100 Projektaktivitäten statt.

Folgende Aktivitäten standen im Mittelpunkt:

  • Sprachlern-Angebote zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit, Etablierung einer „Sprach-Offensive“ mit unterschiedlichen Methoden wie z. B. kreatives und narratives Schreiben
  • kulturelle Aktivitäten sowie Austausch durch offene Treffen wie Film- und Diskussionsabende
  • gesundheitsorientierte Angebote wie Yoga und Tanz
  • 2017 arbeiteten wir mit Methoden des Theaters und der Performance

42 Frauen begleiteten uns mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen durch die Theater-Performance „Du und Ich – für Rostock“ / „Rostock – dein, mein, unser Zuhause“ . In der zweiten Jahreshälfte ist es uns gelungen, auch die Familien der Frauen mit ihren Brüdern, Söhnen oder Ehemännern in unsere Arbeit einzubeziehen.

Die Ziele unseres Projektes  „Stärkung auf Augenhöhe – für mehr Teilhabe und Demokratie in Rostock“ sind durch die Arbeit vieler Expertinnen und ehrenamtlich Tätiger vollständig erfüllt worden. Als besonders erfolgreich betrachten wir den gewachsenen Zusammenhalt von Frauen aus unterschiedlichen Kulturen. Es ist uns durch das Projekt gelungen, die Grenzen zwischen verschiedenen communities wie der syrischen, iranischen, afghanischen oder ukrainischen weiter zu überwinden. Durch die Förderung unserer Arbeit durch den Integrationsfonds Mecklenburg-Vorpommern gelang es uns, zugewanderten Frauen und Rostockerinnen nachhaltig für ein gemeinsames zivilgesellschaftliches Engagement in der Hansestadt Rostock zu gewinnen.

Inzwischen hat sich aus der Projektinitiative der gemeinnützige Verein Libera M-V gegründet als Interessenvertretung für aus unterschiedlichen Gründen zugewanderte Frauen und Mädchen in Mecklenburg-Vorpommern.

Interkulturelle Projekte
Interkulturelle Projekte 150 150 DIE BEGINEN

Im Hinblick auf eine lebendige und vielfältige Demokratie wollen wir den Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen fördern. In unseren interkulturellen Projekten treffen sich Frauen* aus aller Welt, um miteinander zu sprechen, lernen und kreativ zu sein.


Interkultureller Mittwochstreff – eine Initiative von einheimischen, geflüchteten und zugewanderten Frauen in Rostock

Seit 2015 treffen sich mittwochs geflüchtete und einheimische Frauen zu Deutsch-,  Yoga-Übungen und Beisammensein. Das Beisammensein ist eine hervorragende Gelegenheit für die Geflüchteten, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern sowie für alle Frauen, sich kennen zu lernen. Neue Frauen kommen immer dazu und jede ist willkommen. Gemeinsam entstehen vielfältige Ideen!


TextilKunstKreis

Der Projektschwerpunkt liegt auf der Ideenentwicklung, dem Ideenaustausch, dem Entwerfen und Herstellen von konsequent nachhaltiger Kleidung. Aus dem geschlechtsspezifischen Handwerkswissen von Frauen sollen sich handwerkliches Können, Selbständigkeit und Ansätze zu  Kooperativen entwickeln, die Gemeinschaft fördern und den Gedanken der Nachhaltigkeit weiter vertiefen.

April 2018 bis März 2019
in Kooperation mit dem upcycling atelier
gefördert als Kleinprojekt vom Europäischen Sozialfonds


Stärkung auf Augenhöhe – für mehr Teilhabe und Demokratie in Rostock

Frauen mit Migrationshintergrund und geflüchtete Frauen entwickelten und realisierten gemeinsam mit Rostockerinnen kulturelle Aktivitäten, die auf Integration, Verständigung, Austausch und Stärkung der Zielgruppe gerichtet sind.  Die Angebote machten allen Teilnehmerinnen die eigenen Ressourcen bewusst und stärkten diese, um eine persönliche Zukunftsperspektive in der Zivilgesellschaft von Rostock zu finden.

gefördert von
Integrationsfonds vom Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V
und Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

A safe place
A safe place 150 150 DIE BEGINEN

Von Oktober bis November 2019 war die griechische Kulturmanagerin Athina Kiorpelidou bei uns zu Gast. Als Stipendiatin des umfangreichen Förderprogramms START – Create Cultural Change führte sie in Rostock ihr Projekt »A safe place« durch, in dem sie sich auf künstlerische Weise mit dem Thema häuslicher Gewalt auseinandersetzte.

Innerhalb von kürzester Zeit lernte Athina unseren Verein kennen, entwickelte ihre Projektidee zu »A safe place« , organisierte einen Workshop und eine Ausstellung. Ihr Ziel war es, das Thema zu enttabuisieren und in die Öffentlichkeit zu rücken, indem sie einen künstlerischen Zugang dazu schafft.

Vor dem Schritt in die Öffentlichkeit stand ein Tagesworkhop. Grundlage des Workshops waren Briefe von Frauen aus Athinas Heimatstadt Kastoria, die selbst Opfer häuslicher Gewalt waren. In der intimen Atmosphäre einer kleinen Gruppe von Rostocker Frauen wurde sich über die Bedeutung von Freiheit, Freude und Sicherheit ausgetauscht. Die dort entstandenen Gedanken und Gefühle fanden ihren Ausdruck im zweiten Teil des Workshops, bei dem die Teilnehmerinnen unter der Leitung von Romi Bohnenberg mit Spiegelglasplatten arbeiteten. Zum Ende des Workshops schrieben die Teilnehmerinnen bestärkende Briefe an die Frauen aus Kastoria.

Die Arbeiten wurden Anfang November sowohl bei uns im Verein als auch auf der Straße ausgestellt. Begleitet wurde die Ausstellungseröffnung mit einer Tanzperformance von Yvonne Middleborg. Auch zum Auftakt der Internationalen Woche gegen Gewalt an Frauen am 21.11.2019 präsentierten wir erneut die Arbeiten begleitet von Yvonnes Performance.

Für uns als Kulturverein rückte das Thema »Häusliche Gewalt« aus neuem Blickwinkel in unsere Aufmerksamkeit. Wir möchten weiter die ermutigenden und stärkenden Möglichkeiten erforschen, die Kunst und Kreativität für von Gewalt betroffene Frauen bietet.

PusteBlume
PusteBlume 150 150 DIE BEGINEN

PusteBlume beschäftigt sich mit Visionen und Transformationen an Orten, die geprägt sind durch Zeitspuren. Ziel des Projekts ist, diesen Orten eine neue Prägung hinzuzufügen im Frieden stiftenden Miteinander.

PusteBlume steht für Wandel, Transformation, für Träume und Visionen, für Erinnerung an Zeiten von Trennungen und Veränderung.

Den Auftakt für dieses interdisziplinäre Projekt aus Foto-, Video-, Ton- und Bildkunst machten 2019 acht Künstlerinnen aus Deutschland, Dänemark und Lettland in Masnedø Fort in Vordingborg (Dänemark). Initiiert von Gudrun Brigitta Nöh begegneten sie sich auf diesem alten Militärgelände, um gemeinsam und künstlerisch ihre Gedanken zu formulieren. Alle Herkunftsorte und Länder der Künstlerinnen haben Erfahrung von Trennung durch Grenzen und Krieg, von Wandlung und Neubeginn.

KunstWeg über die Ostsee
KunstWeg über die Ostsee 150 150 DIE BEGINEN

2017 zeigten dänische und mecklenburgische Künstler*innen gemeinsam ihre aktuellen Arbeiten an drei Orten, die durch die Ostsee miteinander vebunden sind: Skagen, Gedser und Rostock.

Auf einen KunstWeg über die Ostsee begaben sich sieben Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern. Ein deutsch-dänisches Kunstprojekt und das zweite seiner Art. Von Skagen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks führte der Weg über Gedser, dem südlichsten Punkt Dänemarks, dem Eingangstor zu Skandinavien, bis in die Hansestadt Rostock. An den drei Ausstellungsorten zeigten sie gemeinsam mit dänischen Künstlern ihre aktuellen Arbeiten in der Zeit vom Mai bis September 2017. Diese drei Orte an der Küste Skagen, Gedser, Rostock sind miteinander verknüpft durch historische und aktuelle Geschehnisse.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Grit Sauerborn, Zeichnung/Malerei;  Anna Silberstein, Schmuck; Andre van Uehm, Fotografie;  Bernard Misgajski, Skulptur; Dana Jes, keramische Objekte; Gudrun Brigitta Nöh, Videoinstallation; Susie Vier, Malerei/ Grafik.

Ausstellungsorte:
Skagen, Odde Naturcenter
Gedser, Südspitze, ehemalige Marinestation
Rostock, Hochschule für Theater und Musik

Initiator*innen
P.ART –  Freie Kulturinitiative Rostock, Grit Sauerborn und Gudrun Brigitta Nöh, Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e.V. Kristin Beckmann-Natzius, , Dänischer Künstlerbund Kit Kjærbye und Ole Holm

Gefördert von
Hansestadt Rostock, Künstlerbund MV, Port Rostock, Ehrenamtsstiftung MV, Lotto MV

ÜbergangOvergang
ÜbergangOvergang 150 150 DIE BEGINEN

21 dänische und deutsche Künstler*innen begegnen sich bei diesem außergewöhnlichen Kunstprojekt.
Es schafft eine direkte Verbindung zum südlichsten Eingangstor Skandinaviens: Eine Kulturbrücke über die Ostsee – Kulturbro over ØstersØen.

ÜbergangOvergang
Kulturbrücke über die Ostsee Kulturbro over ØstersØen
16.08.2013 – 14.09.2013 in Rostock und Gedser

An besonderen und ungewöhnlichen Plätzen in Rostock und Gedser präsentieren Künstler von Lolland-Falster mit der Kommune Guldborgsund und Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam ihre aktuellen Arbeiten. Die Ausstellungsorte sind die Nikolaikirche Rostock und die Gedser Remise, das alte Eisenbahndepot, sowie die ehemalige Marinestation auf der Südspitze. Die Orte stehen exemplarisch für Zusammenhänge in dieser Region an der Ostsee und fließen in die Kunstwerke ein: das Sakrale der Nikolaikirche, das Historische der Remise, mit den alten Eisenbahnwagen und die politische Brisanz an der Südspitze Gedser.

Die dänischen und deutschen Künstlinnerinnen bauen fast zwei Jahre intensiv an dieser gemeinsamen Kulturbrücke. Es ist ein Weg des Kennenlernens, des Austausches und der Diskussion über die Möglichkeiten von Kunst. Er führt zu verstärkter Aufmerksamkeit und Akzeptanz der jeweils anderen Seite. Somit findet das Thema ÜbergangOvergang seinen Ausdruck in den aktuellen Werken der Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur und Videoinstallation.

Dieses grenzüberschreitende Kooperationsprojekt  ÜbergangOvergang führte zu einer kontinuierlichen Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Künstlerinnen und Künstlern und weiteren Kulturakteuren im Ostseeraum.

KulturBrücke über die Ostsee
KulturBrücke über die Ostsee 150 150 DIE BEGINEN

P.ART Freie Kulturinitiative kreierte und entwickelte unter dem Dach des Rostocker Frauenkulturvereins diverse internationale Projekte. In einem Prozess über zehn Jahre entstand eine tragfähige Kulturbrücke über die Ostsee nach Dänemark. Und sie wächst weiter. Künstler*innen sind die Botschafter und Gestalter – überzeugt, dass durch die Kunst Menschen zueinander finden und in einen Dialog kommen. Neue Verbindungen entstehen zwischen Regionen von Rostock und Partnerstädten an der Ostsee.

13.- 26.7.2020
Gedser Odde
ehemalige Marinestation

Künstlerische Entdeckungen aus Dänemark und Deutschland

Im Rahmen des Deutsch-Dänischen Kulturellen Freundschaftsjahres

Vernissage: 13.7.2020
Finissage: 26.7.2020


37 Künstler*innen aus fünf Ländern haben das 130 Jahre alte Schieferdach der Gedser Remise in ein Kunstprojekt gewandelt. Ein Dialog zwischen einem Material, der Kunst und der Zeit.


Seit 1997 findet jedes Jahr eine Sommerausstellung statt in Masnedøfort, einer alten Kasematten-Betonfestung. Diese wurde 1995 als nationales Denkmal erhalten und wird heute als Ort für Theater, Konzerte und Ausstellungen genutzt. Hier sammeln sich jährlich dänische, deutsche und internationale Künstler*innen.


2017 zeigten dänische und mecklenburgische Künstler*innen gemeinsam ihre aktuellen Arbeiten an drei Orten, die durch die Ostsee miteinander vebunden sind: Skagen, Gedser und Rostock.


21 dänische und deutsche Künstler*innen begegnen sich bei diesem außergewöhnlichen Kunstprojekt.
Es schafft eine direkte Verbindung zum südlichsten Eingangstor Skandinaviens: Eine Kulturbrücke über die Ostsee – Kulturbro over ØstersØen.


Hausbesuch – Kunst im Bahnhofsviertel
Hausbesuch – Kunst im Bahnhofsviertel 150 150 DIE BEGINEN

Rostocker Anwohner*innen stellen Künstler*innen aus Mecklenburg-Vorpommern, Dänemark und Polen ihre private Wohnzimmer, Küchen und Gärten zur Verfügung: Ungewöhnliche Ausstellungsorte, die künstlerische Beiträge aus verschiedenen Metiers in einen spannenden Kontext bringen. Seit 2012 öffnen die Gastgeber, die Bewohner des Viertels am Wasserturm, alle drei Jahre ihre Türen für Künstler*innen und Besucher*innen. Damit geben sie dem Projekt das unverwechselbare Gesicht eines offenen und achtsamen Vermittlers zweier Lebensräume, dem Innen und dem Außen.

Wegweiser – 800 Jahre in einer Stadt an der Ostsee

Für das internationale Kunst –und Begegnungsprojekt HAUSBESUCH 3 in Rostock öffneten sich am 9. Juni 2018 erneut die Türen. Private Räume wurden zu Galerien und Bühnen. Mehr als 600 Gäste erlebten diesen Tag. Am 10. Juni folgte die Kunstauktion mit dem anschließenden Abschlussfest im Max-Samuel-Haus.

Idee, Konzeption, Kuration und Organisation: Grit Sauerborn und Gudrun Brigitta Nöh
Projektträger: Der Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e. V.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Allan Axelsen (DK), Claudio Bannwart (DK), Kerstin Borchardt, Mette Borup (DK), Feliks Büttner, Anette Czerny, Kinga Dalska (PL), Udo Dettmann, Esther Dittmer, Wolfgang Friedrich, Dagmar Haucke-Liebscher, Thomas Häntzschel, Ole Holm (DK), Kit Kjerbye (DK), Andrea Köster, Josef A. Kutschera,  Christiane Lambertz, Susanne Lilienthal, Britta Matthies, Anke Meixner, Bernard Misgajski, Lilian Noack, Gudrun Brigitta Nöh, Uwe Peschel, Bernadette-Maria Roolf, Grit Sauerborn, Anne Gudrun Sejersen (DK), Anna Silberstein, Petra Steeger, Wiktoria Tundys (PL), Andre van Uehm, Susie Vier, Jan Witte-Kropius

Konzerte und Lesungen mit:
Malte Hübner, Bert Morgenstern, Horst Matthies, Angie und Diego Zendeh, Jodel Duo BB HRO

Unser Thema im Rostocker Jubiläumsjahr  war „Wegweiser – 800 Jahre in einer Stadt an der Ostsee“. 800 Jahre Leben in Rostock, die Stadt an der Ostsee – immer gingen von hier Menschen, Ideen und Wege in die Welt und immer kam die Welt in die Stadt. Der Tradition der See- und Hafenstadt und ihrer historischen Verbindungen folgend, äußerten sich beim HAUSBESUCH 3 Kunstschaffende aus der jüngsten und aus der ältesten Städtepartnerschaft Rostocks: aus der Kommune Guldborgsund – Lolland/Falster, DK und aus Szczecin, Polen.

P.ART – Freie Kulturinitiative initiiert diesen HAUSBESUCH 3 – Kunst im Bahnhofsviertel. Ihr kultursolidarisches Handeln fördert den Austausch zwischen Künstlerinnen und Künstler und deren Auftritt in der Öffentlichkeit. Das bürgerschaftliche Engagement und das unkonventionelle Zusammensein mit Künstlern und ihren künstlerischen Positionen in privaten Räumen haben bereits tausende Menschen angeregt und begeistert.

P.ART arbeitete bei der Entwicklung und Verwirklichung von HAUSBESUCH 3 eng mit dem Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e.V. zusammen. Das Max-Samuel-Haus Stiftung für jüdische Geschichte und Kultur in Rostock, Freunde und Nachbarn, ansässige Firmen und Geschäfte halfen, HAUSBESUCH 3 im Rostocker Bahnhofsviertel zu verwirklichen.

Hausbesuch 2018
Hausbesuch 2015
Hausbesuch 2012

HB 1 / 2 / 3 gefördert von:
Hanse-und Universitätsstadt Rostock 
NEUE AUFTRAGGEBER (HB 1)
Ministerium für Soziales Integration und Gleichstellung,
Siftung für Ehrenamt und bürgerliches Engagement MV,
MAX-SAMUEL-HAUS Stiftung Begegnungsstätte jüdische Geschichte und Kultur Rostock,
Rostocker Frauenkulturverein – Die Beginene.V.
SOMO.TEC