Podiumsdiskussion „… in Arbeit“ zur Ausstellung Ist-Zustand

Was prägt künstlerisches Arbeiten, wenn die eigene Biografie in einem ostdeutschen Erfahrungsraum verwurzelt ist? Und wie wirken persönliche Erinnerungen, gesellschaftliche Umbrüche und historische Erfahrungen in heutige künstlerische Prozesse hinein?
Diesen Fragen widmet sich das Künstlerinnen-Kollektiv perspektiven_ost in einem interdisziplinären Gesprächsformat. Im gemeinsamen Austausch werden individuelle Erfahrungen mit der deutsch-deutschen Vergangenheit und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen verbunden. „… in Arbeit“ steht dabei für einen offenen Prozess: für Fragen, die nicht abgeschlossen sind, für Perspektivwechsel und für die gemeinsame Suche nach neuen Zugängen.
Die Ausstellung „Ist-Zustand“ (2.–11.10.2026, im Studio 36) versammelt unterschiedliche künstlerische Positionen, die sich mit gesellschaftlichen Realitäten, Erinnerung und Identität beschäftigen. Sie richtet den Blick auf das, was sichtbar wird – und auf das, was verborgen, übersehen oder verdrängt bleibt. Fotografische Arbeiten, Installationen und Performances treten miteinander in Dialog und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf ostdeutsche Geschichte und Gegenwart.
So entsteht ein Raum, in dem persönliche Erinnerungen, gesellschaftliche Zuschreibungen und gegenwärtige Lebenswirklichkeiten aufeinandertreffen und zur Auseinandersetzung einladen.