15. Oktober 2026 | 18:00 Uhr
Ein Roman über Freundschaft und Verlust im Rostock der Nachwendezeit.

Der Roman spielt 1992 in Rostock. Im Mittelpunkt stehen eine ostdeutscheund eine westdeutsche Frau, deren Freundschaft sich zunächst gegen Widerstände entwickelt. Aus unterschiedlichen Perspektiven erleben sie die rasanten wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Veränderungen der Nachwendezeit. Als im August 1992 die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen die Stadt erschüttern, wird ihre noch junge Freundschaft auf die Probe gestellt.Die Autorin war Anfang der 1990er Jahre in der Betreuung von Asylbewerbern in Schwerin tätig. Die Ereignisse in Rostock-Lichtenhagen sind ihr ebenso in Erinnerung geblieben wie Arbeitslosigkeit, der Wegzug von Freunden und die Suche vieler Menschen nach einer neuen Identität. „Ich wollte eine Geschichte schreiben, in der sowohl eine ostdeutsche als auch eine westdeutsche Perspektive Gehör findet“, sagt Hannesen. Seit Chris Hannesen 2023 mit der Arbeit an dem Roman begann, haben die Themen noch einmal an Aktualität gewonnen. Die Debatten über Unterschiede zwischen Ost und West sind ebenso präsent wie die Frage, wie eine Gesellschaft mit Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung umgeht.
Chris Hannesen wurde 1969 in Rostock geboren und lebte mehr als fünf Jahrzehnte in Mecklenburg-Vorpommern. Nach ihrer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester in Schwerin studierte sie Englisch und Integrierte Kommunikation und arbeitete als Übersetzerin und PR-Referentin. 2023 wandte sie sich dem kreativen Schreiben zu. Seit 2026 lebt sie mit ihrem Mann in Berlin.
LESUNG
18.10.2026 | 18:00
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Eintritt auf Spendenbasis, Empfehlung ab 5,00€
Galerie für Künstler*innen
Die Beginen e. V.
Barnstorfer Weg 17