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Beginen

Interkulturelle Projekte
Interkulturelle Projekte 150 150 DIE BEGINEN

Im Hinblick auf eine lebendige und vielfältige Demokratie wollen wir den Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen fördern. In unseren interkulturellen Projekten treffen sich Frauen* aus aller Welt, um miteinander zu sprechen, lernen und kreativ zu sein.


Stärkung auf Augenhöhe – für mehr Teilhabe und Demokratie in Rostock

Frauen mit Migrationshintergrund, geflüchtete Frauen und Rostockerinnen entwickelten und realisierten über zwei Jahre gemeinsam kulturelle Projekte, in denen Verständigung, Austausch und Ermutigung im Mittelpunkt standen. Die Frauen erkannten ihre eigenen Ressourcen. Sie entwickelten persönliche Zukunftsperspektiven und wurden zu starken Akteurinnen in der Zivilgesellschaft von Rostock.

2017 Projektleiterin Sarah Young
2018 Projektleiterin Rita Wiese-Kochankaite

gefördert vom Integrationsfonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern und vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg-Vorpommern, Zentrum Kirchlicher Dienst-Ökumenische Arbeitsstelle


TextilKunstKreis

Der Projektschwerpunkt liegt auf der Ideenentwicklung, dem Ideenaustausch, dem Entwerfen und Herstellen von konsequent nachhaltiger Kleidung. Aus dem geschlechtsspezifischen Handwerkswissen von Frauen sollen sich handwerkliches Können, Selbständigkeit und Ansätze zu  Kooperativen entwickeln, die Gemeinschaft fördern und den Gedanken der Nachhaltigkeit weiter vertiefen.

April 2018 bis März 2019
in Kooperation mit dem upcycling atelier
gefördert als Kleinprojekt vom Europäischen Sozialfonds


A safe place
A safe place 150 150 DIE BEGINEN

Von Oktober bis November 2019 war die griechische Kulturmanagerin Athina Kiorpelidou bei uns zu Gast. Als Stipendiatin des umfangreichen Förderprogramms START – Create Cultural Change führte sie in Rostock ihr Projekt »A safe place« durch, in dem sie sich auf künstlerische Weise mit dem Thema häuslicher Gewalt auseinandersetzte.

Innerhalb von kürzester Zeit lernte Athina unseren Verein kennen, entwickelte ihre Projektidee zu »A safe place« , organisierte einen Workshop und eine Ausstellung. Ihr Ziel war es, das Thema zu enttabuisieren und in die Öffentlichkeit zu rücken, indem sie einen künstlerischen Zugang dazu schafft.

Vor dem Schritt in die Öffentlichkeit stand ein Tagesworkhop. Grundlage des Workshops waren Briefe von Frauen aus Athinas Heimatstadt Kastoria, die selbst Opfer häuslicher Gewalt waren. In der intimen Atmosphäre einer kleinen Gruppe von Rostocker Frauen wurde sich über die Bedeutung von Freiheit, Freude und Sicherheit ausgetauscht. Die dort entstandenen Gedanken und Gefühle fanden ihren Ausdruck im zweiten Teil des Workshops, bei dem die Teilnehmerinnen unter der Leitung von Romi Bohnenberg mit Spiegelglasplatten arbeiteten. Zum Ende des Workshops schrieben die Teilnehmerinnen bestärkende Briefe an die Frauen aus Kastoria.

Die Arbeiten wurden Anfang November sowohl bei uns im Verein als auch auf der Straße ausgestellt. Begleitet wurde die Ausstellungseröffnung mit einer Tanzperformance von Yvonne Middleborg. Auch zum Auftakt der Internationalen Woche gegen Gewalt an Frauen am 21.11.2019 präsentierten wir erneut die Arbeiten begleitet von Yvonnes Performance.

Für uns als Kulturverein rückte das Thema »Häusliche Gewalt« aus neuem Blickwinkel in unsere Aufmerksamkeit. Wir möchten weiter die ermutigenden und stärkenden Möglichkeiten erforschen, die Kunst und Kreativität für von Gewalt betroffene Frauen bietet.

PusteBlume
PusteBlume 150 150 DIE BEGINEN

PusteBlume beschäftigt sich mit Visionen und Transformationen an Orten, die geprägt sind durch Zeitspuren. Ziel des Projekts ist, diesen Orten eine neue Prägung hinzuzufügen im Frieden stiftenden Miteinander.

PusteBlume steht für Wandel, Transformation, für Träume und Visionen, für Erinnerung an Zeiten von Trennungen und Veränderung.

Den Auftakt für dieses interdisziplinäre Projekt aus Foto-, Video-, Ton- und Bildkunst machten 2019 acht Künstlerinnen aus Deutschland, Dänemark und Lettland in Masnedø Fort in Vordingborg (Dänemark). Initiiert von Gudrun Brigitta Nöh begegneten sie sich auf diesem alten Militärgelände, um gemeinsam und künstlerisch ihre Gedanken zu formulieren. Alle Herkunftsorte und Länder der Künstlerinnen haben Erfahrung von Trennung durch Grenzen und Krieg, von Wandlung und Neubeginn.

KunstWeg über die Ostsee
KunstWeg über die Ostsee 150 150 DIE BEGINEN

2017 zeigten dänische und mecklenburgische Künstler*innen gemeinsam ihre aktuellen Arbeiten an drei Orten, die durch die Ostsee miteinander vebunden sind: Skagen, Gedser und Rostock.

Auf einen KunstWeg über die Ostsee begaben sich sieben Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern. Ein deutsch-dänisches Kunstprojekt und das zweite seiner Art. Von Skagen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks führte der Weg über Gedser, dem südlichsten Punkt Dänemarks, dem Eingangstor zu Skandinavien, bis in die Hansestadt Rostock. An den drei Ausstellungsorten zeigten sie gemeinsam mit dänischen Künstlern ihre aktuellen Arbeiten in der Zeit vom Mai bis September 2017. Diese drei Orte an der Küste Skagen, Gedser, Rostock sind miteinander verknüpft durch historische und aktuelle Geschehnisse.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Grit Sauerborn, Zeichnung/Malerei;  Anna Silberstein, Schmuck; Andre van Uehm, Fotografie;  Bernard Misgajski, Skulptur; Dana Jes, keramische Objekte; Gudrun Brigitta Nöh, Videoinstallation; Susie Vier, Malerei/ Grafik.

Ausstellungsorte:
Skagen, Odde Naturcenter
Gedser, Südspitze, ehemalige Marinestation
Rostock, Hochschule für Theater und Musik

Initiator*innen
P.ART –  Freie Kulturinitiative Rostock, Grit Sauerborn und Gudrun Brigitta Nöh, Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e.V. Kristin Beckmann-Natzius, , Dänischer Künstlerbund Kit Kjærbye und Ole Holm

Gefördert von
Hansestadt Rostock, Künstlerbund MV, Port Rostock, Ehrenamtsstiftung MV, Lotto MV

ÜbergangOvergang
ÜbergangOvergang 150 150 DIE BEGINEN

21 dänische und deutsche Künstler*innen begegnen sich bei diesem außergewöhnlichen Kunstprojekt.
Es schafft eine direkte Verbindung zum südlichsten Eingangstor Skandinaviens: Eine Kulturbrücke über die Ostsee – Kulturbro over ØstersØen.

ÜbergangOvergang
Kulturbrücke über die Ostsee Kulturbro over ØstersØen
16.08.2013 – 14.09.2013 in Rostock und Gedser

An besonderen und ungewöhnlichen Plätzen in Rostock und Gedser präsentieren Künstler von Lolland-Falster mit der Kommune Guldborgsund und Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam ihre aktuellen Arbeiten. Die Ausstellungsorte sind die Nikolaikirche Rostock und die Gedser Remise, das alte Eisenbahndepot, sowie die ehemalige Marinestation auf der Südspitze. Die Orte stehen exemplarisch für Zusammenhänge in dieser Region an der Ostsee und fließen in die Kunstwerke ein: das Sakrale der Nikolaikirche, das Historische der Remise, mit den alten Eisenbahnwagen und die politische Brisanz an der Südspitze Gedser.

Die dänischen und deutschen Künstlinnerinnen bauen fast zwei Jahre intensiv an dieser gemeinsamen Kulturbrücke. Es ist ein Weg des Kennenlernens, des Austausches und der Diskussion über die Möglichkeiten von Kunst. Er führt zu verstärkter Aufmerksamkeit und Akzeptanz der jeweils anderen Seite. Somit findet das Thema ÜbergangOvergang seinen Ausdruck in den aktuellen Werken der Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur und Videoinstallation.

Dieses grenzüberschreitende Kooperationsprojekt  ÜbergangOvergang führte zu einer kontinuierlichen Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Künstlerinnen und Künstlern und weiteren Kulturakteuren im Ostseeraum.

KulturBrücke über die Ostsee
KulturBrücke über die Ostsee 150 150 DIE BEGINEN

P.ART Freie Kulturinitiative kreierte und entwickelte unter dem Dach des Rostocker Frauenkulturvereins diverse internationale Projekte. In einem Prozess über zehn Jahre entstand eine tragfähige Kulturbrücke über die Ostsee nach Dänemark. Und sie wächst weiter. Künstler*innen sind die Botschafter und Gestalter – überzeugt, dass durch die Kunst Menschen zueinander finden und in einen Dialog kommen. Neue Verbindungen entstehen zwischen Regionen von Rostock und Partnerstädten an der Ostsee.

7. – 19.6.2022
Gedser Odde
ehemalige Marinestation

HIMMEL ZWISCHEN ERDE

Vernissage: 12.6.2022, 14.00 Uhr

In einem einwöchigen Kunst-Camp in der Gedser-Marinestation und in temporären offenen Ateliers in der Naturskolen arbeiten 12 Künstlerinnen verschiedener Metiers aus Dänemark, Lettland und Deutschland. Gemeinsam und individuell setzen sie sich vor Ort mit dem Thema Umweltschutz auseinander. Die Künstlerinnen hinterfragen den Wandel im Geschehen zwischen Abbruch und Neuformung. Künstlerische Reaktionen und Reflektionen auf diesen Prozess werden am Ende des Art-Camps in der abschließenden Ausstellung HIMMEL ZWISCHEN ERDE gezeigt.

Termine:
7.-12. Juni Art-Camp – offene Ateliers
12. Juni 14 Uhr Vernissage in der ehemaligen Marienestation Gedser Südspitze
12.-19. Juni – Ausstellung geöffnet von 11-17 Uhr


21.8 – 26.9.2021
St. Spiritus Greifswald

Künstlerische Entdeckungen aus Finnland und Deutschland

Im Rahmen des Festivals Nordischer Klang

Vernissage: 21.8.2021, 13.30 Uhr
Musikperformance mit Sascha Sauerborn


13.- 26.7.2020
Gedser Odde
ehemalige Marinestation

Künstlerische Entdeckungen aus Dänemark und Deutschland

Im Rahmen des Deutsch-Dänischen Kulturellen Freundschaftsjahres

Vernissage: 13.7.2020
Finissage: 26.7.2020


37 Künstler*innen aus fünf Ländern haben das 130 Jahre alte Schieferdach der Gedser Remise in ein Kunstprojekt gewandelt. Ein Dialog zwischen einem Material, der Kunst und der Zeit.


Seit 1997 findet jedes Jahr eine Sommerausstellung statt in Masnedøfort, einer alten Kasematten-Betonfestung. Diese wurde 1995 als nationales Denkmal erhalten und wird heute als Ort für Theater, Konzerte und Ausstellungen genutzt. Hier sammeln sich jährlich dänische, deutsche und internationale Künstler*innen.


2017 zeigten dänische und mecklenburgische Künstler*innen gemeinsam ihre aktuellen Arbeiten an drei Orten, die durch die Ostsee miteinander vebunden sind: Skagen, Gedser und Rostock.


21 dänische und deutsche Künstler*innen begegnen sich bei diesem außergewöhnlichen Kunstprojekt.
Es schafft eine direkte Verbindung zum südlichsten Eingangstor Skandinaviens: Eine Kulturbrücke über die Ostsee – Kulturbro over ØstersØen.


Hausbesuch – Kunst im Bahnhofsviertel
Hausbesuch – Kunst im Bahnhofsviertel 150 150 DIE BEGINEN

Rostocker Anwohner*innen stellen Künstler*innen aus Mecklenburg-Vorpommern, Dänemark und Polen ihre private Wohnzimmer, Küchen und Gärten zur Verfügung: Ungewöhnliche Ausstellungsorte, die künstlerische Beiträge aus verschiedenen Metiers in einen spannenden Kontext bringen. Seit 2012 öffnen die Gastgeber, die Bewohner des Viertels am Wasserturm, alle drei Jahre ihre Türen für Künstler*innen und Besucher*innen. Damit geben sie dem Projekt das unverwechselbare Gesicht eines offenen und achtsamen Vermittlers zweier Lebensräume, dem Innen und dem Außen.

Wegweiser – 800 Jahre in einer Stadt an der Ostsee

Für das internationale Kunst –und Begegnungsprojekt HAUSBESUCH 3 in Rostock öffneten sich am 9. Juni 2018 erneut die Türen. Private Räume wurden zu Galerien und Bühnen. Mehr als 600 Gäste erlebten diesen Tag. Am 10. Juni folgte die Kunstauktion mit dem anschließenden Abschlussfest im Max-Samuel-Haus.

Idee, Konzeption, Kuration und Organisation: Grit Sauerborn und Gudrun Brigitta Nöh
Projektträger: Der Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e. V.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Allan Axelsen (DK), Claudio Bannwart (DK), Kerstin Borchardt, Mette Borup (DK), Feliks Büttner, Anette Czerny, Kinga Dalska (PL), Udo Dettmann, Esther Dittmer, Wolfgang Friedrich, Dagmar Haucke-Liebscher, Thomas Häntzschel, Ole Holm (DK), Kit Kjerbye (DK), Andrea Köster, Josef A. Kutschera,  Christiane Lambertz, Susanne Lilienthal, Britta Matthies, Anke Meixner, Bernard Misgajski, Lilian Noack, Gudrun Brigitta Nöh, Uwe Peschel, Bernadette-Maria Roolf, Grit Sauerborn, Anne Gudrun Sejersen (DK), Anna Silberstein, Petra Steeger, Wiktoria Tundys (PL), Andre van Uehm, Susie Vier, Jan Witte-Kropius

Konzerte und Lesungen mit:
Malte Hübner, Bert Morgenstern, Horst Matthies, Angie und Diego Zendeh, Jodel Duo BB HRO

Unser Thema im Rostocker Jubiläumsjahr  war „Wegweiser – 800 Jahre in einer Stadt an der Ostsee“. 800 Jahre Leben in Rostock, die Stadt an der Ostsee – immer gingen von hier Menschen, Ideen und Wege in die Welt und immer kam die Welt in die Stadt. Der Tradition der See- und Hafenstadt und ihrer historischen Verbindungen folgend, äußerten sich beim HAUSBESUCH 3 Kunstschaffende aus der jüngsten und aus der ältesten Städtepartnerschaft Rostocks: aus der Kommune Guldborgsund – Lolland/Falster, DK und aus Szczecin, Polen.

P.ART – Freie Kulturinitiative initiiert diesen HAUSBESUCH 3 – Kunst im Bahnhofsviertel. Ihr kultursolidarisches Handeln fördert den Austausch zwischen Künstlerinnen und Künstler und deren Auftritt in der Öffentlichkeit. Das bürgerschaftliche Engagement und das unkonventionelle Zusammensein mit Künstlern und ihren künstlerischen Positionen in privaten Räumen haben bereits tausende Menschen angeregt und begeistert.

P.ART arbeitete bei der Entwicklung und Verwirklichung von HAUSBESUCH 3 eng mit dem Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e.V. zusammen. Das Max-Samuel-Haus Stiftung für jüdische Geschichte und Kultur in Rostock, Freunde und Nachbarn, ansässige Firmen und Geschäfte halfen, HAUSBESUCH 3 im Rostocker Bahnhofsviertel zu verwirklichen.

Hausbesuch 2018
Hausbesuch 2015
Hausbesuch 2012

HB 1 / 2 / 3 gefördert von:
Hanse-und Universitätsstadt Rostock 
NEUE AUFTRAGGEBER (HB 1)
Ministerium für Soziales Integration und Gleichstellung,
Siftung für Ehrenamt und bürgerliches Engagement MV,
MAX-SAMUEL-HAUS Stiftung Begegnungsstätte jüdische Geschichte und Kultur Rostock,
Rostocker Frauenkulturverein – Die Beginene.V.
SOMO.TEC

Leben & Arbeiten im Kollektiv
Leben & Arbeiten im Kollektiv 150 150 DIE BEGINEN

Leben & Arbeiten im Kollektiv

Illustrationen von Anne Schmidt

von 18.02. bis 20.03.2020
Mo – Mi 10.00 – 16.00 Uhr
und auf Anfrage
Heiligengeisthof 3

Bitte beachten Sie:
Unsere Galerie ist gleichzeitig unser Veranstaltungsraum. Daher bitten wir Sie bei Interesse an einem Ausstellungsbesuch um eine kurze Ankündigung. Besonders Gruppen ab 5 Personen bitten wir um Anmeldung unter 0381/128 97 97 oder info@die-beginen-rostock.de

Eintritt: Spende nach Selbsteinschätzung

Vernissage mit Lesung
Achtung! Verschoben auf:
18.02.2020, 19.30 Uhr

Unter dem Stichwort „Kollektiv“ besuchte Design-Studentin Anne Schmidt im Jahr 2015 Projekte mit alternativen Arbeits- und Lebensformen in ihrer Heimat Mecklenburg-Vorpommern. Sie wollte herausfinden, wie sie ihr eigenes Leben abseits von Konkurrenzdenken und Profitinteresse gestalten kann. Entstanden ist ein Reisebericht mit 14 Illustrationen, die mit Humor und Exzentrik Momentaufnahmen der besuchten Kollektive widerspiegeln.

Zur Vernissage liest die junge Illustratorin aus ihrem Buch „Leben & Arbeiten im Kollektiv“ und stellt in einem Kurzfilm den Prozess der Buchbindung vor.

Webseite der Künstlerin:
schmiddlinthemiddle.com

Januar bis März – Thema „Utopien“
Januar bis März – Thema „Utopien“ 150 150 DIE BEGINEN

enfällt leider vorerst

Hinter dem Meer

Stipendiatinnen-Lesung

31.3.2020,19.30 Uhr, HGH 3

Vier Autorinnen lesen Prosatexte aus ihren teils noch unveröffentlichten Werken. Die vier Frauen sind Stipendiatinnen des Projekts Mentoring KUNST. Christa Budde, Birgitt Flögel, Sandra Pixberg und Alexa-Karina Schöne stellen Texte aus ihren historischen Romanen, Reiseerzählungen und Kinderbüchern vor.


enfällt leider vorerst

Atelier.Gemeinschaft.Frieda.

Ausstellungseröffnung

24.3.2020, 19.30 Uhr, HGH 3

Die Atelier.Gemeinschaft.Frieda, gegründet 2015, ist ein inklusives Projekt in der Kunst.Schule.Rostock für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen. Das Ziel, die künstlerische Begabung von Autodidakten professionell zu unterstützen, wird durch Austausch und Geborgenheit in einer Gruppe befördert. Ausgestellt werden Malereien und Arbeiten auf Papier.

Die Ausstellung ist bis zum 28.4.2020 zu sehen.


Entdecken Sie die schöpferische Kraft Ihrer inneren Bilder

Workshop mit Anke Paetow

21.3.2020, 10.00 – 16.00 Uhr, HGH 3

Jeder Mensch verfügt über eine Fülle an geistigen Bildern und Kreativität, die als Kraftquelle und Orientierung im Leben dienen können. Mit vielfältigen kreativen Übungen und Techniken ermutigt die Kursleiterin dazu, das kreative „inneren Kind“ neu zu entdecken.
Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kursleiterin: Anke Paetow, Kunsttherapeutin MA, Heilpraktikerin Psychotherapie
Teilnahmegebühr: 80 € inkl. Material
Anmeldung: bis zum 10.03.2020, unter 0381/33718914 oder post@kunsttherapie-rostock.de

max. sechs Teilnehmer*innen


Die Welt sind wir

Buchvorstellung und Projekt-Präsentation

12.3.2020, 19.30 Uhr, HGH 3

Die Aktivist*innengruppe Karawane Mesoamerika besuchte über ein Jahr lang 17 Gemeinden in Mittelamerika, die ihre natürlichen Gemeingüter gegen Monokultur, Wasserkraft-, Windkraft- oder Bergbauprojekte verteidigen. Die Aktivist*innen dokumentierten die Konflikte sowie die Widerstands- und Lebensformen der Gemeinden. Sie zeichneten praktische Erfahrungen in den Bereichen kommunitäre Medien, sachgerechte Technologien, kritische Kartografie, Naturmedizin und biologische Landwirtschaft auf.

Entstanden ist ein Buch, das Interviews, Recherchen, Reflexionen, Infografiken, kunstvolle Illustrationen und praktische Anleitungen zu einem lebendigen und reichhaltigen Sammelband von Erfahrungen vereint.

Im Kampf für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben in den 17 Gemeinden spielen die Frauen eine bedeutende Rolle. Ihre Ideen, ihre Kraft und ihre Fähigkeiten sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil.
An diesem Abend soll der Fokus auf sie gerichtet sein.

Eine der Mitautor*innen wird vor Ort sein und das Buch anhand von Auszügen, Videos und Anekdoten vorstellen.

Mehr Informationen zum Buch:
unrast-verlag.de


Frauen. Kunst. Widerstand.

Künstlerinnengespräch zum internationalen Frauentag

5.3.2020, 19.30 Uhr, HGH 3

Künstlerinnen aus unterschiedlichen Generationen geben Einblicke in ihre Kunst und reflektieren im Austausch miteinander den Widerstand in ihr. Wieviel Widerstand kann ich leisten mit den Mitteln meiner Kunst? Wofür stehe ich? Wogegen wende ich mich? Bin ich überhaupt widerständig? Und wen erreiche ich damit?

Barbara Wetzel ist bekannt für ihre kritischen künstlerischen Positionen. Mit Jugendlichen, mit Frauen, mit Häftlingen der JVA Bützow hat die Graphikerin und Bildhauerin künstlerische Sprache an ungewöhnlichen Orten entwickelt. In den vergangenen Jahren hat sich die 50-Jährige außerordentlich für künstlerische Bildung und freies Lernen im ländlichen Raum engagiert.

Durch die Diskussion führt Juliane Laitzsch. Sie ist ebenfalls Bildhauerin, Graphikerin und Künstlerin, deren Arbeit getrieben wird von der Neugierde, Dinge in ihrem Werden und Vergehen zu verstehen. Sie befasst sich mit historischen Objekten. Ihre strukturellen Zeichnungen hängen in zahlreichen modernen Kunstgalerien.

Die jüngste in der Runde ist Anne Schmidt, die vor wenigen Jahren ihre Diplomarbeit zum Thema „Arbeiten und Leben im Kollektiv“ geschrieben und gestaltet hat. Die Graphikerin ist auf der Suche nach sinnerfülltem Leben und möchte sich als Graphikerin nicht dem Druck des Geldes beugen müssen. Eine Ausstellung ihrer Arbeiten bildet den künstlerischen Rahmen des Abends.

Am 8. März ist internationaler Frauentag.


Solidarische Ökonomie und Olivenöl

Filmabend und Verkostung

25.2.2020, 19.30 Uhr, HGH 3

Wir laden ein zur Verkostung von MAZI-Olivenöl aus Griechenland. Außerdem sind wir auf der Suche nach einem passenden Film zum Thema solidarische Ökonomie. Senden Sie Ihre Filmidee bis zum 10.2. an: info@die-beginen-rostock.de

Mehr unter zum Olivenöl unter: www.solidaritrade.de


Leben & Arbeiten im Kollektiv

Ausstellungseröffnung und Lesung

18.2.2020, 19.30 Uhr, HGH 3

Unter dem Stichwort „Kollektiv“ besuchte Design-Studentin Anne Schmidt im Jahr 2015 Projekte mit alternativen Arbeits- und Lebensformen in ihrer Heimat Mecklenburg-Vorpommern. Sie wollte herausfinden, wie sie ihr eigenes Leben abseits von Konkurrenzdenken und Profitinteresse gestalten kann. Entstanden ist ein Reisebericht mit 14 Illustrationen, die mit Humor und Exzentrik Momentaufnahmen der besuchten Kollektive widerspiegeln.

Zur Vernissage liest die junge Illustratorin aus ihrem Buch „Leben & Arbeiten im Kollektiv“ und stellt in einem Kurzfilm den Prozess der Buchbindung vor.

Die Ausstellung ist bis zum 20.3.2020 zu sehen.

Webseite der Künstlerin:
schmiddlinthemiddle.com


Kreative Figuren filzen

Workshop im Trockenfilzen mit Tina Geißler

26.1.2020, 10.00 –15.30 Uhr, HGH 3

In diesem Kurs kreiert ihr individuelle, detailreiche, schöne Figuren und lernt dabei, auf was zu achten ist. Mit viel Freude, Kreativität und Enthusiasmus stellen wir gemeinsam kleine Kunstwerke her.

Kursleiterin: Tina Geisler
Teilnahmegebühr: 45 € + 10 – 15 € Materialkosten (nach Verbrauch)
Anmeldung unter:
tina.geisler@yahoo.de bis zum 19 Januar 2020


Betreutes Altern

Neues Angebot für ältere Lesben und allein lebende Frauen

25.1.2020, 11.00 – 14.00 Uhr, HGH 3

Auf diesem ersten Treffen geht es unter dem Motto ‚Der Rest deines Lebens beginnt jetzt‘ um den Austausch zu Lebensrealitäten älterer Lesben und alleinlebender Frauen. Im Mittelpunkt stehen der Erfahrungsaustausch und die Suche nach kreativen Ideen für Wohnformen im Alter. Zuvor wird ein Kurzfilm gezeigt und das Buch „Anders Leben als gewohnt“ vorgestellt. Regelmäßige, monatliche Treffen sind geplant.

Moderation: Pat Wunderlich
Teilnahmegebühr: 7 €/ erm. 3,50 €
Anmeldung: bis 20.1., unter 0381/1276800


Solidarisches MAZI-Olivenöl aus Griechenland

Verkauf

ab Januar, Mo – Mi, 10.00 – 16.00 Uhr, HGH 3

Die griechische Kooperative „Messinis Gea“ baut ihr Olivenöl ökologisch an, verarbeitet es sorgfältig und vertreibt es solidarisch. SolidariTrade – Genossenschaft für solidarisches Handeln aus Berlin kaufte der Kooperative 2019 zum zweiten Mal 10.000 Liter ab und vertreibt diese in Deutschland. Mit jedem verkauften Liter Öl werden solidarische Initiativen in Europa unterstützt. Ab Januar ist das Öl auch wieder bei uns im Verein erhältlich. Nur solange der Vorrat reicht.

Mehr unter www.solidaritrade.de

Wende weiblich
Wende weiblich 150 150 DIE BEGINEN

Wende weiblich

Rostocker Fraueninitiativen

von 11.12.2019 bis 24.01.2020
Mo – Mi 10.00 – 16.00 Uhr
und auf Anfrage
Heiligengeisthof 3

Bitte beachten Sie:
Unsere Galerie ist gleichzeitig unser Veranstaltungsraum. Daher bitten wir Sie bei Interesse an einem Ausstellungsbesuch um eine kurze Ankündigung. Besonders Gruppen ab 5 Personen bitten wir um Anmeldung unter 0381/128 97 97 oder info@die-beginen-rostock.de

Herbst 1989 – politischer Umbruch in der DDR. Daran maßgeblich beteiligt sind engagierte Frauen. Sie gehen auf die Straße und schaffen sich Freiräume zur politischen Beteiligung. Im Dezember 1989 schließen sich Frauen in Ost-Berlin zusammen und gründen den „Unabhängigen Frauenverband“. Die Gründung gibt auch Rostockerinnen den Anstoß, sich zur „Rostocker Fraueninitiative“ zusammen zu schließen. Hier können sie endlich Themen besprechen, die sie bewegen: häusliche Gewalt, fehlender Wohnraum, Chancen und Bedingungen in der Arbeitswelt, kulturelle Wahrnehmung und sexuelle Selbstbestimmung.
Daraus entstanden sind Projekte und Initiativen, die Rostock bis heute prägen unter anderem das Autonome Frauenhaus, Frauen helfen Frauen e. V. und der Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e. V. Sichtbar wird dieses Engagement trotzdem nur selten, wenn über den Herbst 1989 gesprochen wird. Das Projekt „Rostocker Frauenarchiv“ rettet Materialien, die rund um das Engagement von Frauen ab 1989 entstanden sind. Die Materialien und Interviews mit Protagonistinnen machen in der Ausstellung „WENDE WEIBLICH“ das Wirken der Frauen sichtbar.

Finanziell unterstützt wird das Projekt „Rostocker Frauenarchiv“ des Trägervereins „Rostocker Fraueninitiativen e.V.“ durch das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.