Veranstaltungen

Survival-Kurs für Frauen*
Survival-Kurs für Frauen* 150 150 DIE BEGINEN

28.05. – 30.05. 2021 in Ehmkendorf

Kursleitung Gisela Best und Regina Möller
Anreise Freitag, ab 14.30 Uhr
Beginn 16.00 Uhr
Ende Sonntag, 15.00Uhr
Teilnahmegebühr A: 185.- Euro (incl. Verpflegung und Übernachtung im eigenen Zelt)
Teilnahmegebühr B: 265.- Euro (incl. Verpflegung und Übernachtung Einzelzimmer im Gutshaus, mit eigenem Bad). Eine Packliste wird nach der Anmeldung an die Teilnehmenden verschickt.
Veranstaltungsort Gutshaus Ehmkendorf
Anmeldung bis zum 18. Mai unter dem Stichwort »Survival – Ehmkendorf« Email an: projekte@die-beginen-rostock.de

Unter Beachtung der tagesaktuellen Vorschriften zur Corona-Pandemie

*Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre und trans Personen

Inhaltliche Rückfragen an Kursleitung unter: 0381 446 656 75

Willst du deine persönlichen Grenzen und Alltagsroutinen erweitern? Willst du über dich hinauswachsen? In unserem Survival-Kurs für Frauen* vermitteln wir dir einige Techniken und machen gemeinsam Erfahrungen, die dir helfen werden dich in »Survival-Situationen« gut vorbereitet zu fühlen. Du erlebst, wie du dich körperlich, mental und emotional auf ungewohnte und überraschende Situationen vorbereiten und innere und äußere Stärke aufbauen kannst. Du lernst deine Wahrnehmung zu schärfen, mit Gefahren umzugehen, mit einfachsten Mitteln einen Unterschlupf zu bauen und Feuer zu machen, essbare Wildkräuter zu erkennen, Spuren zu lesen und dich mit Hilfe deiner inneren und äußeren Landkarte zu orientieren. Uns helfen dabei die Methoden des neugierig machenden Coyote-Teaching und des Encouraging-Trainings, eine Kunst der Ermutigung. Unser Seminarraum ist der Park am historischen Gutshaus Ehmkendorf mit Feuerstelle, Wildkräutern und die Natur rund um das naturbelassene Maibachtal.

Vorschau:
Ein weiterer Survival-Kurs ist vom 30.07. bis 1.8.2021 in Karnitz auf Rügen geplant.
Voranmeldungen an projekte@die-beginen-rostock.de

Projektträger Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e.V., Heiligengeisthof 3, 18055 Rostock

Die Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V

Project Uter zieht durch Rostock
Project Uter zieht durch Rostock 150 150 DIE BEGINEN

Im Rahmen der queerfeministischen Festivalwoche 2021 wollen wir mit Workshops und Vorträgen Menschen für das Thema sexuelle und reproduktive Freiheit von Frauen* sensibilisieren. Als künstlerische Umsetzung und außergewöhnliche Anregung zur Diskussion zeigen wir in verschiedenen Stadtteilen Rostocks das Wandbild „Project Ùter“

Project Ùter (von lat. Uterus) ist eine große, grafische Erzählung über sexuelle und reproduktive Freiheit. Anlass seiner Entstehung war 2014 die Verschärfung der Gesetze zum Recht auf Schwangerschaftsabbruch in Spanien (ähnlich wie es gerade in unserem Nachbarland Polen geschieht.) Das Wandbild setzt authentische Geschichten von Frauen*, Akademiker*innen, Ärzt*innen und Aktivist*innen zum Thema Schwangerschaftsabbruch in den Kontext der Wertevorstellungen unserer westlichen Welt und verbindet sie mit archaischen, mythischen und naturwissenschaftlichen Inhalten. Ein Wandbild, in das langsam eingetaucht werden muss.

Während der Festivalwoche gibt es hier online eine Video-Einführung von der Illustratorin Tonina Matamalas zu sehen:

Die Illustratoren Carles G.O‘D & Tonina Matamalas

Project Ùter in Rostock

Lütten Klein
das Wandbild in voller Größe (2,60 x 4 m) im Warnow Park, Rigaer Str. 5

In etwas kleinerem Format wird man es an folgenden Orten in den Fenstern finden:
Dierkow
Stadtteil- und Begegnungszentrum, Kurt-Schumacher-Ring 160
Groß Klein
Börgerhus, Gerüstbauerring 28
Toitenwinkel
Zukunftsladen am Sternplatz, Albert-Schweitzer-Str. 24
Innenstadt
Andere Buchhandlung, Wismarsche Str. 6
KTV
Peter-Weiss-Haus, Doberaner Straße 21

Besucher*innen können sich ihren persönlichen Audioguide mitbringen, das eigene Smartphone und Kopfhörer, vor Ort den QR-Code abscannen und ein Einleitungsvideo der Künstlerin Tonina Matamalas zum Wandbild anschauen. Außerdem gibt es Informationsmaterialien zum Mitnehmen. Begleitend gibt es auch die ganze Woche lang online Vorträge und Workshops.


Soziale Arbeit als diverse Profession

9.3.2021, 18.00 Uhr, online
Livestream-Vortrag von René Börrnert und Verena Schulz (FHM)

Tonina Matamalas gibt eine Einführung zum Vortrag und erzählt etwas zum unteren Bildteil von Project Uter, der Unterwasser-Welt.

Wie die Úter-Collage lässt sich Soziale Arbeit als vielfältiges Konstrukt wahrnehmen, das von weitem ein ungeordnetes Bild ergibt, was bei näherer Betrachtung aber viele kleine Geschichten offenbart. Diversität ist ein Grundphänomen Sozialer Arbeit, was sich anhand der wissenschaftlichen Zugänge und subjektiven Eigenarten (bei den Sozialen als auch bei deren Gegenüber) verdeutlichen lässt. Welche Aspekte lassen sich erfassen und aktivieren – und was bleibt im Dunklen verborgen?


Zum Recht auf Abtreibung in Polen.

10.3.2021, 16.00 Uhr, online
Livestream-Vortrag Karo (@fischbrötchenforchoice)

Tonina Matamalas gibt eine Einführung zum Vortrag und erzählt etwas zu einem Bildteil von Project Uter, dem „illegalen Eileiter“.

Während andere katholische Länder wie Irland oder Argentinien Schwangerschaftsabbrüche kürzlich legalisierten, protestieren in Polen Tausende gegen ein de facto-Verbot. Seit 2016 versuchte die national-konservative PiS-Regierung bereits mehrfach eine Verschärfung des Abtreibungsverbotes zu beschließen und schaffte es gleichzeitig, den sicheren Zugang zu Abbrüchen auch durch andere Maßnahmen einzuschränken. Der Vortrag skizziert die historische Entwicklung des Abtreibungsrechtes in Polen und nimmt Bezug auf die jüngsten Proteste.


Sex & Schranken

11.3.2021, 16.00 Uhr, online
Vortrag und Gespräch von Elle Lehner (Sexualpädagogin)

Tonina Matamalas gibt eine Einführung zum Vortrag und erzählt etwas zu einem Bildteil von Project Uter, der „Lustgrotte“.

Der Vortrag hält sich nicht an Begriffsbestimmungen, Definitionen oder Theorien auf, sondern zeigt einen Einblick in die verschiedenen Bereiche sexueller Selbstbestimmung und thematisiert Realitäten. Lässt Sexismus sich mit Einschränkungen sexueller Selbstbestimmung verknüpfen? Am Ende des Vortrags wird die Möglichkeit eröffnet, Erfahrungen zu teilen, zu diskutieren und ins Gespräch zu kommen.

Maximal 20 Teilnehmende.

Voranmeldung bis 11.3., 10.00 Uhr an
veranstaltungen@die-beginen-rostock.de
mit Betreff: Anmeldung Vortrag Selbstbestimmung und Grenzverletzung.


Find your voice – tell a story

12.3.2021, 17.00 – 19.00 Uhr, online (mit Pause)
Storytelling Workshop für FLINT* Personen ab 18 Jahre
Nefeli Angeloglou, Cynthia Heinrich (MA Theaterpädagoginnen)

Geschützter Raum, gleichgesinnte Personen, Zeit zum Schreiben – in diesem Workshop werden wir eigene Geschichten kreieren mit Methoden des modernen Storytellings und des biographischen Schreibens. Diese können uns mit auf die Reise nehmen zu Themen, die im Alltag nicht gern gehört werden. Unsere Geschichten stehen für all jene, die an diesem Tag nicht erzählt werden können und wir möchten damit einen solidarischen Beitrag leisten.
Der Workshop richtet sich an Frauen, Inter-, non-Binär und Transsexuelle Personen.

Maximal 12 Teilnehmende.

Voranmeldung bis 12.3., 10.00 Uhr an
veranstaltungen@die-beginen-rostock.de
mit Betreff: Anmeldung Storytelling Workshop


Hinter dem Vorhang

12.3., 20.00 Uhr, Storytelling Performance
Nefeli Angeloglou, Cynthia Heinrich (MA Theaterpädagoginnen)

Versteckt hinter dem Vorhang hat sie dem Schulunterricht gelauscht. Mädchen durften nicht zur Schule. – Von dem Iran, nach Frankreich bis Deutschland und Kenya haben Frauen immer Geschichten zu erzählen, die mit Mut, Geduld und der Suche nach einem besseren Leben tun haben. Wir wollen diese Geschichten nicht erzählen, weil sie besonders sind, sondern weil sie es eben nicht sind. Eine Reise durch die Zeit und um die Welt. Erzählt durch Geschichten von unbekannten Frauen.


Weitere tolle Veranstaltungen und Beiträge zur QUEERFEMINISTISCHEN FESTIVALWOCHE gibt es hier.

Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

#ErlebnisWinterRostock
#ErlebnisWinterRostock 150 150 DIE BEGINEN

INNEHALT
Videoprojektionen von Gudrun Brigitta Nöh und Matthias Spehr im Öffentlichen Raum Rostock – Vorbeispazieren erlaubt!

24.2.2021, Vorplatz Hauptbahnhof (Nordseite)
03.3.2021, Kröpeliner Straße am Uniplatz und Eiscafe Ecke Breite Straße
10.3.2021, 19.30 Uhr am Vorplatz Volkstheater, Doberaner Straße
17.3.2021, Wasserturm (Blücherstraße)
24.3.2021, Kröpeliner Straße (Areal Neuer Markt bis Uniplatz)
31.3., 20 Uhr (wegen Sommerzeit), Abschlusspräsentation Vorplatz Volkstheater, Doberaner Straße

Übrigens: am Wasserturm hatten wir mit „INNEHALT“ einen erfolgreichen Auftakt. Hier eine Mini-Doku dazu: https://vimeo.com/513811392

BESSER ALS NICHTS im Kröpeliner Tor
Im Rahmen des #ErlebnisWinterRostocks werden Christoph Knitter und Stefanie Rübensaal mit Support von Christoph Chciuk ab dem 22.02. das Erdgeschoss vom Kröpeliner Tor für sechs Wochen übernehmen. Die Idee von besser als nichts wird weitergeführt: In einer laborähnlichen Situation werden künstlerische Aktionen im Raum und den Schaufenstern entwickelt, und Gastkünstler*innen dazu einladen, sich zu beteiligen.

Vier HIGHLIGHT-Abende ZUM VORMERKEN:
jeweils dienstags ab 18.30 Uhr am 02.03. / 09.03. / 16.03. und 23.03.2021

ONLINE LESUNG
ONLINE LESUNG 150 150 DIE BEGINEN

NATURTRÜB – Das feministische Kollektiv liest vor

23.02.2021, 18.30 Uhr, online

Nach einem aufreibenden, anstrengenden, aber nichtsdestotrotz aufregendem Jahr ist nun die zweite Ausgabe des Naturtrüb-Magazins erschienen. Das feministische Kollektiv, dessen Mitglieder aus den unterschiedlichsten Disziplinen stammen, gibt darin verschiedenste Aus- und Einblicke: faktenbasierte oder emotional inspirierte Sichtweisen auf das Thema »Hunger«.

»Es gibt genau zwei Aktivitäten auf dieser Welt, bei denen ich mir sehnsüchtig Dinge in den Körper schiebe: Essen und Sex. Das eine muss man machen, weil man sonst stirbt, das Andere muss man eigentlich gar nicht machen. Ich tue es aber trotzdem.«
(Auszug aus dem Magazin, Artikel „Serviervorschlag“ von Annika Lohoff, S. 90)

»Und wir bringen auch Texte aus der ersten Ausgabe mit!«
Naturtrüb liest vor – 23.02.21 um 18.30 Uhr.

Anmeldung bis 23.2. an: veranstaltungen@die-beginen-rostock.de

150 150 DIE BEGINEN

Wir sind stets auf der Suche nach starken Frauen*, die unser Programm mitgestalten.
Bringen Sie gerne Ihre Ideen und Wünsche zu unserem kulturellen Angebot ein.
Kontaktieren Sie uns unter info@die-beginen-rostock.de

2020
2020 150 150 DIE BEGINEN
KURZFILMTAG
KURZFILMTAG 150 150 DIE BEGINEN

HEUTE, am 21.12. habt ihr die Möglichkeit, unser Programm online anzuschauen.

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Wir holen das Live-Screening bei uns vor Ort nach! Leider wissen wir noch nicht, wann dies wieder möglich sein wird.

Wenn wir Genaueres wissen, informieren wir Euch!

Gespräch mit Alex Wischnewski
Gespräch mit Alex Wischnewski 150 150 DIE BEGINEN

Eine feministische Transnationale im Werden – Impulse aus Lateinamerika

17.11. 2020, 19.00 Uhr, Heiligengeisthof 3 / digital

Kaum ein anderer sozialer Akteur hat in den letzten Jahren weltweit für so viel Aufsehen gesorgt, wie die feministische Bewegung in Argentinien: beginnend mit Protesten gegen Femizide versammelte sie immer wieder Hunderttausende hinter radikalen Forderungen und inspirierte feministische Kämpfe in einer Vielzahl von Ländern. Wie können diese Impulse für eine Dekonstruktion der hierarchischen Weltordnung eingesetzt werden?

Alex Wischnewski arbeitet als Programmleiterin für Globalen Feminismus bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Live aus Buenos Aires erzählt sie uns über internationale Anforderungen an einen Feminismus, der die Welt bewegt.

Anmeldung: bis 26.11. an: veranstaltungen@die-beginen-rostock.de

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von „weltwechsel – Grenzenlose Solidarität“ 3. – 22.11.2020
in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Innere Spur – Malerei
Innere Spur – Malerei 150 150 DIE BEGINEN

Workshop mit Anke Paetow

24.10. 2020, 10.00 – 16.00 Uhr, Heiligengeisthof 3

Dieser Workshop ist eine Einladung, der eigenen intuitiven Spur zu folgen und sie als Inspiration für die eigene, malerische Bildgestaltung zu nutzen: nach innen zu spüren und mit
unterschiedlichen Materialien spielerisch-experimentell Spuren (mit Stiften, Pinsel, Händen u.a.) auf dem Malgrund zu hinterlassen. Diese Spuren eröffnen im Bild einen kreativen Raum. Im
Spannungsfeld von Farbe, Form, Linie, Fläche und Struktur lernen die TeilnehmerInnen die Lehre
von den Kontrasten als Grundlage der Bildkomposition kennen. Diese dient als Orientierung auf der
Suche nach dem eigenen Ausdruck.
Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Leitung:  Anke Paetow, Kunsttherapeutin MA, Heilpraktikerin Psychotherapie
Teilnahmegebühr: 80 Euro inkl. Material
Anmeldung: bis 20.10. an Anke Paetow per Email: post@kunsttherapie-rostock.de
begrenzte Teilnehmerzahl: 6

www.kunsttherapie-rostock.de

Uferfrauen
Uferfrauen 150 150 DIE BEGINEN

BÖLL-Montagskino
„Uferfrauen. Lesbisches L(i)eben in der DDR“

28.9.2020,li.wu. in der FRIEDA 23, Friedrichstr. 23, 18055 Rostock

Film & Gespräch mit Barbara Wallbraun, Regisseurin und Pat Wunderlich, Protagonistin

Der Dokumentarfilm begleitet sechs Protagonistinnen, die in Groß- und Kleinstädten in Nord und Süd der ehemals sozialistischen Republik lebten. Die Frauen berichten von ihrem damaligen Lebensalltag, ihrem Kampf um Selbstbestimmung, der ersten Liebe, unkonventioneller Familienplanung sowie Konflikten mit der SED und dem Gesetz. Wie wirkt das lesbische Sein unter den Bedingungen des sozialistischen Regimes und seiner Gesellschaft bis heute nach? Dieser Frage stellte sich die 1983 geborene Regisseurin Barbara Wallbraun. Sie porträtierte Frauen, die sich selbst treu blieben, die sich damit jedoch gegen die staatlichen Dogmen richteten und deshalb Repressionen ausgesetzt waren. Uferfrauen vermittelt das omnipräsente Gefühl von der Einsamkeit als Außenseiterin, der gesellschaftlichen Tabuisierung von Homosexualität, dem Zwang nach Konformität und der Anpassung in einem repressiven Staat – ein Leben am (privaten) Rand der Gesellschaft, immer im persönlichen Zwiespalt, ins kalte Wasser zu springen oder am sicheren Ufer zu bleiben. Der Film erhielt bei den Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg 2019 den Publikumspreis.

Veranstalter*innen: Lichtspieltheater Wundervoll, Heinrich-Böll-Stiftung MV, Die Beginen e.V., Frauenbildungsnetz M-V

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